Meine unkomplizierteste Geburt

Nyfødt hos mor - modelbillede
Von Malene
Hausgeburt des dritten Kindes (40+3)
Hier eine kurze, positive Geburtsgeschichte über die völlig unkomplizierte Geburt meines dritten Kindes, die zu Hause stattfand. In den Wochen davor hatte ich an mehreren Tagen regelmäßige Übungswehen gehabt, aus denen jedoch nie mehr wurde. Deshalb glaubte ich zunächst selbst nicht daran, dass es diesmal wirklich losging, als die regelmäßigen Wehen am Samstagabend, als ich ins Bett ging, anhielten und zunehmend kräftiger wurden – zu kräftig, um schlafen zu können, und im Liegen tatsächlich auch unangenehm. Also … et sted mellem kl. 01 og 02 om natten stod jeg op og kaldte på min mand. Børnene overnattede hos mormor og morfar - tilfældigvis (måske mormor havde på fornemmelsen, at det skulle være i nat) - så vi havde fred og ro, som vi gerne ville.
Wir standen beide auf, gingen ins Wohnzimmer und fingen an, ein bisschen aufzuräumen und alles vorzubereiten. Gegen 3 Uhr meinte mein Mann, dass wir unsere Hebamme anrufen sollten, die uns im Rahmen einer kontinuierlichen Hebammenbetreuung begleitete. Ich war immer noch nicht wirklich davon überzeugt, dass die Geburt tatsächlich begonnen hatte, und rechnete eigentlich jeden Moment damit, dass die Wehen wieder nachlassen würden. Aber wir riefen sie an, und etwa eine Stunde später kam sie bei uns an. Ich hatte mir eine möglichst „hands-off“ Begleitung gewünscht und wurde deshalb nicht untersucht. Die erste Phase der Wehen fühlte sich für mich richtig gut an. Ich war viel auf den Beinen, ging umher oder saß und nutzte häufig den Gymnastikball.
Zwischendurch war ich unter der Dusche und ließ das warme Wasser auf meinen unteren Rücken laufen. Wir haben auch eine Badewanne, in die ich mich eine Weile setzte und dort die Wehen verarbeitete. Das war sehr angenehm, allerdings wurden die Abstände zwischen den Wehen dadurch etwas länger – und das gefiel mir nicht besonders. Also stieg ich wieder aus der Badewanne und lief ein wenig umher. Gegen 6 Uhr morgens (glaube ich zumindest – während einer Geburt verliert Zeit irgendwie ihre Bedeutung) wollte ich dann doch untersucht werden, denn inzwischen glaubte auch ich endlich daran, dass ich tatsächlich mitten in der Geburt war. 8 Zentimeter! Das war eine fantastische Nachricht.
Inzwischen wurden die Wehen intensiv und es war harte Arbeit. Als es draußen bereits ganz hell geworden war, schlug meine Hebamme vor, die Fruchtblase zu öffnen. Ich dachte während ein paar Wehen darüber nach, und dann entschieden wir uns dafür. Das Fruchtwasser strömte in großen Mengen heraus und war vollkommen klar. Auf eine gewisse Weise wurden die Wehen danach etwas angenehmer und leichter zu verarbeiten. Es dauerte trotzdem noch eine ganze Weile, bis ich einen richtigen Pressdrang bekam. Meine Hebamme tastete vorsichtig nach dem Muttermund und dem Kopf des Babys und meinte, dass er vermutlich ein „Sternengucker“ sei. Das könnte erklären, warum er etwas länger brauchte, um tiefer ins Becken zu kommen. Sie schlug vor, dass ich bei entsprechendem Drang schon ein wenig mitpressen könnte, da das Baby möglicherweise etwas zusätzliche Kraft brauchte, um weiter nach unten zu gelangen. Also tat ich das. Es war harte Arbeit. Härter als bei meiner letzten Geburt, bei der die Übergangs- und Pressphase sehr kurz gewesen war und mein Baby beinahe von selbst herausgeflogen kam, ohne dass ich wirklich aktiv mitarbeiten musste. Dieses Mal musste ich deutlich mehr dafür arbeiten.
Auf seinem Weg durch das Becken drehte er sich und brachte auch seinen Kopf in die richtige Position. Als er schließlich das letzte Stück nach draußen musste, kam er mit dem Scheitel voran – praise the Lord! 🙌 Ich muss ehrlich sagen, dass ich aufgrund der Intensität der Wehen in diesem Moment eine gewisse Panik verspürte. Ich glaube, das war bei all meinen Geburten in dieser Phase so. Umso schöner war es, eine gute Hebamme an meiner Seite und die Hände meines Mannes in meinen zu haben. Sie hat mich wunderbar durch dieses letzte Stück der Geburt begleitet.
Er kam zuerst mit dem Kopf, dann mit den Schultern und schließlich mit dem restlichen Körper zur Welt. Auf dem letzten Stück hielt ich ihn selbst und konnte ihn direkt zu mir auf die Brust nehmen. Er war zunächst etwas violett, begann aber sofort zu atmen und war wach. Die Plazenta kam nur wenige Minuten später und war vollständig und unauffällig. Ich hatte lediglich einen kleinen Dammriss ersten Grades. Für mich war das ein riesiger Erfolg, denn bei meinen beiden vorherigen Geburten hatte ich jeweils einen Dammriss zweiten Grades. Hinterher war deutlich zu spüren, dass diesmal keine Muskulatur von der Verletzung betroffen war.
Klokken var 08.29 da baby kom ud - en fin og dejlig dreng på 3975 gram! Der var god hjertelyd under hele vearbejdet og fødslen, og alle interventioner blev foretaget efter mit samtykke. Det var fantastisk bare at kunne gå ind i direkte ind i sofaen og nyde baby, uden at skulle ud på en lang køretur først. Alt i alt en fantastisk fødselsoplevelse, støttet af min dejlige mand og min kompetente jordemoder. 3. fødsel behøver ikke være drilsk - det var helt sikkert den mest ukomplicerede og "lige ud af landevejen"-fødsel jeg selv har haft. Skønt!
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